Bestandsaufnahme oder vorher-nachher
Mein
Speiseplan
Wie Sie wahrscheinlich auch, habe ich immer auf gesundes Essen geachtet.
Ebenso vermied ich alles, was „dick macht“. Dazu gehören alle fetthaltigen Speisen wie Pommes Frittes, Croissants, Sahnetorten.
Auch Süsses wie Schokolade oder Eis ass ich nur mit einem schlechten Gewissen, dafür viel und gern Obst, Salate, Gemüse, Joghurt.
Figur vorher
Trotzdem kletterte meine Kleidergrösse, nachdem sie über Jahre fast konstant auf 40 hängen blieb, während der Wechseljahre auf 42 bis 44 – bei einer Körpergrösse von hundertvierundfünfzig Zentimetern.
Niemand hätte mich als „dick“ bezeichnet, denn von den Proportionen stimmte alles, und ein bisschen Matronenspeck gehört in diesem Alter wohl dazu.
Figur nachher
Als ich im Sommer 2007 anfing, auf meine innere Stimme zu hören und meine Intuition zu trainieren, veränderte sich mein Körper langsam, aber stetig. Ich hatte plötzlich mehr Platz im Hosenbund, nach der Wäsche mussten die T-Shirts nicht mehr gedehnt werden, selbst der Kragenknopf schloss sich weiter und meine engen Schuhe passten besser. Aus den drei Rettungsringen über der Hüfte wurden erst zwei, dann einer. Alles ging so langsam und stetig, dass es von meiner Umwelt kaum wahrgenommen wurde. Die neue Winterkleidung passte schon eine Nummer kleiner, die alten Pullover und Hosen sassen dafür ziemlich schlabberig bis leger.
So ging es circa eineinhalb Jahre – pro Saison eine Kleidernummer kleiner. Seitdem trage ich Kleidergrösse 36. Keiner würde mich als „dünn“ bezeichnen, denn es scheint für meine Grösse die Idealfigur zu sein.
Bewegung
Viel wichtiger sind für mich aber die gesundheitlichen Aspekte, zum Beispiel die Motorik.
Seit Jahrzehnten bewege ich mich äusserst ungern. Eine Treppe hochzugehen bedeutete für mich immer aus-der-Puste-kommen und Wadenkrämpfe. Selbst eine kleine Steigung – von keinem bemerkt – auf dem Spaziergang nahm ich nur japsend mit leichtem Schwindel. Das ist jetzt glücklicherweise vorbei. Ich verspüre sogar Lust, mich zu bewegen.
Ich erblöde mich zwar immer noch nicht, auf der Stelle Rad zu fahren – im Keller! – aber mich reizen Treppenstufen zum Hochrennen. Aus der Puste komme ich nur noch selten. Seit ein paar Wochen besuche ich einen Tanzkurs.
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Und das Wichtigste beim Abnehmen ist natürlich die Motivation! Sonst geht es nicht
wie ekelhaft ist denn bitte dieses Bild???!!!
Danke für diesen Beitrag, ich gehe auch davon aus, dass jede Diät mit dem richtigen Bewegungstraining kombiniert werden sollte.