Satt und zufrieden

Kennen Sie das Gefühl wohligen Satt-Seins?

Sie erleben ein warmes Gefühl in der Magengegend. Auf Ihrer Zunge liegt noch der fruchtige Geschmack eines Apfelkuchens. In der Nase mischt sich Backgeruch mit dem zarten Zimthauch. Den festen Teig mit dem Butteraroma spüren Sie am Gaumen, vielleicht noch einige Krümelchen zwischen den Zähnen. Der Klecks Sahne macht sich in Ihrer Magengegend breit und signalisiert Ihnen, dass Ihr Körper diesen satten Zustand noch für einige Zeit geniessen kann.

Gut gelaunt wenden Sie sich Ihrer Arbeit zu. Ihnen fallen Ideen für Konzepte ein, auf die Sie vorher nicht gekommen sind, weil Sie durch ein Zwacken in der Magengegend abgelenkt waren. Oder Sie verspüren Lust, spazieren zu gehen und das sonnige Wetter zu geniessen. Ausserdem schauen die Leute um sie herum viel freundlicher.
Dabei haben sie erst einen Teil des Apfelkuchens gegessen, der vor Ihnen portioniert auf dem Teller liegt.
Was nun?
Übung: „Wie erkenne ich, wann ich satt bin?“

Ich muss gestehen, dass ich bis vor gar nicht allzu langer Zeit eher ein anderes Gefühl kannte. Mir schmeckt ein Apfelkuchen besonders gut und ich verspüre Lust, diesen Geschmack bis zum Schluss auszukosten. Die Kuchen-Portion auf meinem Teller neigt sich dem Ende zu und ich schaue schon auf die Tortenplatte, ob ich mir noch ein Stück von diesem aussergewöhnlichen Geschmackserlebnis einverleiben sollte – wer weiss, wann es wieder so eine Köstlichkeit gibt.
Danach bin ich dann platt – einfach nur platt. Mir bleibt die Wahl zwischen ganz-ruhig-sitzen-bleiben oder sofort-aufs-Sofa-in-die-Horizontale, eine klassische „Fressnarkose“.
Kennen Sie dieses Gefühl?
Vielleicht denken sie gar nicht drüber nach, sondern essen die Portion, die auf dem Teller liegt, weil sie es schon immer gemacht haben oder weil es Ihnen unhöflich erscheint, etwas stehen zu lassen.

Übung: „Wie stelle ich meine Alarmglocken ein, die mir schon vorher signalisieren, dass mein Satt-Soll erfüllt ist?“

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4 Responses to “ Satt und zufrieden ”

  1. [...] Übung: „Wie erkenne ich, wann ich satt bin?“ [...]

  2. [...] Eine Makrele ist keine Forelle, zumindest, was Geschmack und Gehalt angeht. Glücklicherweise schnitt ich erst einmal nur die Hälfte des Filets, das Sie oben auf dem Foto sehen, in den Frischkäse. Nach einer „Probier-Stulle“ und einer Stunde Magendrücken schneide ich noch eine Vespergurke in den Brotaufstrich. Nicht das schöne Gefühl von „satt und unternehmungslustig“ stellte ich bei mir ein, sondern „voll und lustlos“. >>Siehe Satt und zufrieden [...]

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